Peter Maffay-Fanclub Ratingen

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Gedichte

 

 

Hommage an Peter Maffay

 

Einst als seine Karriere begann,

leider erlebte ich es nicht von Anfang an.

 

Da konnte noch keiner wissen,

das man ihn später will nicht mehr missen.

 

In jungen Jahren erst ein Schlagerstar,

was später Vergangenheit war.

 

Denn der Rock´n Roll durchkreuzte seine Spuren,

und so begann der Rocker zu touren.

 

Es ist nicht immer leicht seine Botschaften zu verstehn,

und den einsamen Weg des Steppenwolfs zu gehn.

 

Über sieben Brücken musste Peter Maffay schließlich gehn,

um dann ganz oben zu stehn.

 

In dieser Zeit als die Liebe verboten wurde, weil als Gefahr sie erkannt,

hat er diese Gedanken aus den Köpfen verbannt.

 

Denn er wollte leben geradeaus und frei,

nie mit halbem Herz dabei.

 

Es kam zur Carambolage, welche war vorauszusehen,

wenn Menschen ihren Weg gehen.

 

Doch es gab ein Land in dem die Träume noch wurden gewebt,

und der Traum somit hat überlebt.

 

Doch aus dem Traum, gewann der Albtraum die Übermacht,

wurde zur Sonne in der Nacht.

 

So oft wir Hass und Liebe auch erfuhren auf Erden,

so durfte dieses nie Realität werden.

 

Ein kleiner Drache namens Tabaluga, welcher sich auf den Weg gemacht,

wurde schnell zur Vernunft gebracht.

 

Als er einsah dass es für Vernunft gab keine eindeutige Definition,

war diese Reise beendet schon.

 

Sie führte ihn viel später nahe dem leuchtenden Schweigen,

und dann sollte sich ihm die Liebe endlich zeigen.

 

Doch große Ereignisse warfen voraus ihre langen Schatten,

welches einer der Titel von unzähligen Platin-Platten.

 

Gut zu wissen dass beim Spiel um gut und böse, Gott hat den besseren Zug,

doch davon zunächst genug.

 

Für gute Freunde war Peter Maffay nie ein Weg zu weit,

er nahm sich für seine Fans viel Zeit.

 

So mancher dachte hier nur, auf ein neues Jahr,

und das war einfach wunderbar.

 

Falschen Propheten welche in die Irre uns führen wollten,

hat einer der Texte dann gegolten.

 

Es lehrte uns weiterhin, dass wir müssen es schaffen,

zu kämpfen um unsere Rechte ohne Waffen.

 

Seien die Zeiten manchmal noch so hart, drohen uns zu erkalten,

Peter Maffay bleibt uns trotz allem erhalten.

 

Wenn wir von ihm schwärmen,

wird dies unsere Herzen erwärmen.

 

© 1995 Andreas Beitz

Alle Rechte vorbehalten !

 

 

 

Tabaluga-Gedicht

 

Du bist der Traum von Kindheit den man einmal nur wie jeder lebt dennoch später nur noch selten davon spricht,

fandest die Erleuchtung in deines Drachen Feuer´s Licht.

 

Zu schnell zogen all die Jahre dahin als dein Vater Tyrion all dies vorher dir sagte,

und Klein-Tabaluga nach Liebe, Vernunft und Lilli fragte.

 

Gefunden hast du sie mit der Zeit auf deinen Reisen alle drei und es blieb dir im Leben kein Tor der Geheimnisse geschlossen,

darum sind deine Träume, Erlebnisse und Gedanken zu einem Musical verflossen.

 

Ein Käfig der dich, deine Illusionen gefangen hält und doch spürst du ihn nicht,

tausend bunte Farben leuchten wenn der Eisgefangene sein Schweigen bricht.

 

Das Leben Tabaluga ist wie eine Bühne für uns alle auf der wir in unserer Rolle müssen leben, spielen und uns stets fügen,

oftmals mit unserem eigenen Scheine andere erleuchten, begeistern und auch trügen.

 

Ein Theater das dem Wunsche vieler Menschen die dich lieben folgend wird gebaut soll dein neues Zuhause sein,

und nur Menschen die noch Staunen, Lachen und Weinen können aus dem Herzen sollten dort treten ein.

 

Auch deine Lilli du wirst sie dort nicht missen müssen,

und natürlich wirst du sie gegen die Kälte der Eisprinzessin küssen.

 

Tarantula hat ihr Netz über diese Welt für uns alle schon gewebt und der Zauber deines

Märchens wird das sein was uns gefangen hält,

wenn die Lichter erstrahlen, Applaus ertönt und die Mauer der Bösewichter fällt.

 

Dein Jade-Stein führt dich an viele neue Orte in unseren Emotionen und Herzen, dort wird dein Platz für immer sein,

und die vielen großen Dinge dieser Welt werden für Stunden nur ganz klein.

 

Arktos haucht dich an mit seinem kaltblauen Lachen,

wenn wir als Zeugen über dein Schicksal wachen.

 

Doch im Strom der Zeit wird alles neu, alles anders, wird es Wege geben die es sich lohnt zu gehen,

auch wenn diese nur in der Fantasie unsererselbst stehen.

 

Ich wollte nie erwachsen sein, meine Träume, Fantasien, Gefühle wie einen Strauß Blumen

aus ewig alter Zeit sehen welken,

mich wie ein altes Ufer vom Regen der düsteren Zeit ohne Licht und Farbe lassen melken.

 

Auf das so hart wie ein Panzer von Nessaja meine Gefühle sollten werden,

nein so wollte ich niemals leben auf dieser Erden.

 

Du Tabaluga bist das Stück Kindheit das in allen von uns irgendwo tief verborgen steckt

welches wir sollten wahren und gut hüten,

auf das unser Leben tief aus dem Inneren heraus möge treiben auch in vielen Jahren noch viele Blüten.

 

Ich kann nicht fliegen wie ein Vogel, nicht Feuer speien wie ein Drache der so grün wie

die Hoffnung die du trägst Tabaluga mit dir,

drum zeige den Weg durch deine Welten mir.

 

Bin schon oft auf deinen Flügeln hoch geflogen berührte die Sonne die so schön hell und klar,

als ob der Himmel noch niemals leuchtend blauer war.

 

Dich Tabaluga habe ich dort oben schon oft gesehen,

denn du bist was mit unseren Kindern geschiet und wird noch geschehen.

 

Sie werden deinem Pfade folgen eines Tages wenn sie einst geboren sind wie du,

und sicher schaust du ihnen dann dabei zu.

 

Du wirst sehen wie sie ihre ersten Schritte in dieser Welt gehen, wie du die gleichen

Fragen haben, über Ratschläge lachen,

unvernünftig sind und ebenfalls viele große und kleine Fehler machen.

 

Doch aus diesen werden sie lernen, verstehen und das Weltall welches groß und klar,

ist aufeinmal für uns alle da.

 

Keine Grenzen, nichts das uns einschränkt in deiner Welt Tabaluga wenn wir über alledem stehen,

uns selber beim Spielen und Lachen noch einmal in der Vergangenheit sehen.

 

© 1997 Andreas Beitz 

Alle Rechte vorbehalten !

 

 

 

Tabaluga - Das neue Album - Gedicht 2002

 

Dein Wesen so grün wie die Hoffnung, und Teile deines Körpers gelb wie helles Licht,

weit gespannte Drachenflügel hinter einem treuen Augenpaar, das in Herz und Seele dir sticht.

 

Schneemann Arktos ist besiegt oder lebt die Kälte in unseren Herzen weiter?

ist der schützende Ring zerbrochen bist du verletzbar für des Bösen Reiter.

 

Deine Geburt aus dem Ei der Vergangenheit die uns wie Gegenwart so nah,

all dies und mehr durften wir bisher erleben, wie alles ist und war.

 

Liebe ist unendlich - finde diesen Ort,

dies war deine Botschaft und sie schwindet nimmer fort.

 

Du Fabelwesen das ein jeder von uns mehr oder weniger in sich trägt,

je mehr er ein Kind geblieben zu sein in sich wägt.

 

Tarantula die Spinne welche ihr Netz weit ausgebreitet und sich im Schreck vor sich selber ziert,

Fäden gespannt hat, von denen ein jeder mehr und mehr, wie ein Arm nach Liebe nur giert.

 

Wenn du das wahre Feuer gefunden hast, schmiede dein Eisen des Glücks oh Mensch aus Stahl,

solange es heiß, hast zwischen Funktionieren und Gefühlen du die Wahl.

 

Die Reise zum Baum des Lebens machst du vergebens,

ist seine Vernichtung deines obersten Strebens.

 

Fass das endlich an und drück auf den roten Knopf,

bevor die Menschlichkeit hängt nur noch am Tropf.

 

Lilli die nie mehr zu Eis wird erstarren solange sie deine Wärme spürt,

wird mit dir schweben wie auf Wolken wohin euch der Weg wohl nun auch führt.

 

Tabaluga und Lilli ihr habt die Liebe gefunden, das wahre Feuer, diesen unendlichen Ort,

wie geht nun die Geschichte weiter fort?

 

Wird es eine neue Eiszeit geben,

und Schneemann Arktos erwecken zu neuem Leben?

 

Wird der Kratermann dir wieder höllische Hitze unter den Flügeln machen,

und über deine Bedienfehler an roten Knöpfen lachen?

 

Dies weiss vielleicht nur allein der Magier, welcher in deinem Musical als Zeitzeuge aus war erwählt,

möglicherweise auch den Fortgang deiner Geschichte kennt, der nun wird erzählt. 

 

© 2002 Andreas Beitz

Alle Rechte vorbehalten !

 

 

 

Begegnungen - Eine Allianz für Kinder-Gedicht 2007

 

Begegnungen bei denen wir in Allianz zu uns selber stehen,

im Spiegel trauriger Kinderaugen unsere eigene Zukunft sehen.

 

In ihnen liegen vergänglich Fähigkeiten und Eigenschaften als Gaben,

die wir in älteren Jahren nur noch selten glauben zu haben.

 

Kinder werden groß und die Welt dadurch für sie kleiner,

die Seele oft schon früh befleckt wird der Verstand reiner.

 

Wenn zu Soldaten als Kind sie werden unter Zwang,

legt sich in sinnlosem Krieg um ihr Leben der Strang.

 

Gar grausam können Kinder zwar sein doch zu Töten leitete man sie an,

bis das junge Herz im feindlichen Feuer unhörbar nur noch Schlagen kann.

 

Doch erst wenn der letzte Konflikt wird seinen Frieden sich geben,

können wohl auch alle Kinder friedvoll leben.

 

Kinder haben ein Recht darauf in Obhut des Frieden zu leben,

nur durch ihr Lachen noch soll die Erde jemals beben.

 

Wenn nur Kinder noch stärker als die Gesichter atomarer Kraft werden strahlen,

werden für Erleuchtung von Asche gefolgt sie nicht mit dem Leben zahlen.

 

Singen und Helfen als Parallele sich aus nicht schließt,

wenn Beides ineinander fließt.

 

Das Meer gibt und es nimmt,

gültige Gleichung wenn Sauberkeit seines Wassers stimmt.

 

Wandelt unser Klima im Herz dieser Welt zuerst auf das humanes Eis taut,

wagt uneinholbar den Schritt voraus für das wovor uns graut.

 

Die Erdkugel wirkt äußerlich oft nur ins Blau vom farblichen Sinn,

obwohl in ihrer Welt steckt viel mehr Couleur noch drin.

 

Unterdrückt das Unterdrücken damit menschliche Vielfalt bleibt ebenso bunt,

verfolgt beispielhaft Schürer die verherrlichten Rassenhass tun euch kund.

 

Achtung vor der Menschheit ist Achtung vor sich selbst und seinem eigenen Stamm,

gehe auf sie zu und breche dabei deinen eigenen Damm.

 

Führe auf diesem Weg bei dir das Licht welches die Kinder lehrt,

wenn die Sonne ins Dunkel sich kehrt.

 

Dieses Licht ist keine Sonne in der Nacht,

die willkürlich tötet in ihrer Macht.

 

Bewahrt was von dieser Erde und ihrer Natur noch blieb,

gedanklich auch in Zeilen die der Baum des Lebens uns schrieb.

 

Schulen für Kinder die durch Begegnungen musikalischer Art entstehen,

Brücken bauen zwischen Herzen welche ineinander könnten vergehen.

 

Lehrt die Kinder in diesen Schulen auch das Leben,

welches stets als schwerste Prüfung von allen wird sich geben.

 

Eine Allianz können alle schon durch Aufmerksamkeit für Kinder sein,

auch Liebe, Geborgenheit und Wärme kreist diese ein.

 

Begegnungen mit Kindern als eigene Entwicklung, die nie wirklich abgeschlossen vor langer Zeit,

der Weg in ihre Gedanken zurück ist darum nicht weit.

 

Kinder brauchen Gott und dies auch da er selber hatte einen Sohn,

besonders wenn durch Verwaisung sie gestoßen vom elterlichen Thron.

 

Tragt Sorge dass ihnen das Kreuz aller Menschen heilig auch in späteren Jahren,

sie dadurch Begegnungen nicht nur als eine Allianz für Kinder werden wahren.

 

© 2007 Andreas Beitz

Alle Rechte vorbehalten !

 

 

 

Jubiläumsgedicht für Peter Maffay

 

Der Vier folgend eine Null runden beide geradlinig sich auf,

Zeit von Jahren deines gleichartigen Schaffens, rückblickend im Verlauf.

 

Dein viertes, künstlerisches Jahrzehnt  stagiert - thronend ist es laut und leise wach,

untertan diesem sein Spiegel gebrochen, zu sehen dich vierzig fach.

 

Was früher war hat gezählt und auch nicht,

jubilierend schneiden so die Jahre, in dafür erschaffenes Gedicht.

 

Ein Mann namens Peter Maffay, welcher in Allianz mit dieser Welt, selbiger stets gedenkt,

und dessen nicht nur Musik wird bis heute davon gelenkt.

 

Jubiläum ist, Indikation seit einem gefühlten Ewig zu bestehen,

sich als Vorhang der Zugabe oder Anfang sichtlosen Endes verstehen.

 

Vielzählig die Menschen denen mit deiner Stimme, Musik und deren Texten Freude du machst,

als Spiegelung in deinem Gesicht, wenn auch du dann lachst.

 

Fühlbar nah, entnommen stets all dies, am Puls jeweiliger Zeit,

Verstand des Herzens deiner Titel, auch in deren Umkehrfolge nie voneinander entfernt zu weit.

 

2010 - dein besonderes Jahr,

Tage vor diesem und folgend, Revue dessen was erfüllt oder vielleicht auch wird wahr.

 

Wünsche einander Erfüllung selbst sich geben, wenn hoch über ihrem Zenith sie alles erreicht,

außer ihrerselbst noch unbekannter Gipfel vielleicht.

 

Für viele bist du ihr Anbeginn, selbst von allem was sie haben in dieser als auch eigener Welt,

Zahn der Zeit mit schnellem Lauf, gleich ihr, auch daran nagend, ins Abseits dies nicht stellt.

 

Von eigenem Berg, du steigst stets immer wieder hinab,

zu sehen vor ihm die Resignierten, tief auch in das Tal ihrer Seelen bergab.

 

Von dir verstanden sie fühlen sich, da selbst im Sturme du noch als Fahne ihres Namens wehst,

Verstand gebrauchend, stets auf den Grund dafür sehend, neue Wege gehst.

 

Getragen von den Flügeln deines Drachen Tabaluga, Kinderzeit tief in uns wird niemals enden,

fabelartig unendlich dehnend er diese Zeit, spendend Wärme auch, geformt von seinen Händen.

 

Feuer seiner, in Form eines Balles gleich, die Herzen lässt zu Sonnen werden,

sind Licht und Energie ihnen zugleich, wie ein lächelndes Schweigen auf Erden.  

 

Peter du Stimme der Töne Leiter - sie zu verwenden man gegen Missstand nicht nur riskiert,

übervollen Mundes seiner viel, doch so sich selbst nie verliert.

 

Auch auf deiner Gitarre werden oft Zwischentöne intoniert,

was so zugleich den Choral für deine Kritiker komponiert.

 

Frei sein, ist Dinge tun ohne Konvention, gepulst vom Herzen grenzenloser Fantasie,

Grenzen schon in Köpfen zu überwinden, als mit fantastischem Verstand gekreuztes Genie.

 

Dein Weg zu uns stand stets außer Fragen und Suchen, ist Start doch oft zugleich auch Ziel, 

hast deinen Plan du verloren, bringt Start eines Spiel ohne ihn vielleicht dir viel.

 

Als dein musikalischer Weg von einem X gekreuzigt einmal gar, warst Apostel du dir,

selbst oft in Frage gestellt, freundschaftliches Dein die Antwort, ächtend inneres Tier.

 

Manche die humoresk dich auch nehmen, da ernsthaft verstehen deiner sie können nicht,

unsinnend selbiges Ansehen auf dem Altare opfernd, der mit des Schelmes Zunge spricht.

 

Doch nicht nur innere Größe deiner, lässt viele in deren Schatten ganz klein bloß scheinen,

jene vor allen, welche Tränen entwachsen dem Lachen lediglich noch können weinen.

 

Gott und Glaube als wichtiger Teil deiner textlichen Musikalität, erwähnt an dieser Stelle hier,

dient emporiert, in eigener Kapelle, Gebet und Besinnung ebenfalls dir.

 

Aquarelles Netz aus Emotionen deiner Titel, lässt diese Welt als Pflanze neuen Gefühles sprießen,

Herzen über allem schweben, greifbar nah, in vulkanischem Blut auf arktischer Haut sich ergießen.

 

Deine Titel erklären dich dir selbst, jede Note von oder dir komponiert deinen Weg schon winkt,

alle Akkorde gehörend zu einem Album deines Lebens, das Selbiges auch von dieser Sucht trinkt.

 

Irgendwo tief in uns sind wir ein Kind als Mensch geblieben, tastet deine Musik Tränenfluss noch an,

zu spät für dich und verloren all jene, wenn dies jemals nicht mehr geschehen kann.

 

Schließe allein nicht nur solchen Wert im Herzen ein, denn Dein soll bleiben und wie du bist,

auf dass dieses Jubiläum vierzigmaliger Anfang, für das Herz deines Ewig nur ist.

 

© 2009 Andreas Beitz

Alle Rechte vorbehalten !

 

  

 

Tabaluga und die Zeichen der Zeit-Gedicht 2012

 

Eröffnend es Welt von Melodie Lebens, wenn erklingend das Präludium in C,

ebnend Weg zur Ouvertüre, folgend der Worte Musik Richtung auch weiter bitte geh.

 

Sei während nicht nur dieser Zeit selbst Zeiger deiner Uhr,

ihr Band unkurz an dich so nur bindend, eröffnend dir weiten perspektivischen Flur.

 

Alt wie ein Stein, jünger als jener schwebend durch das Leben sie, bis zu finaler Sekunde ihrer letzten Stunde,

stehend Symbol für Schnelllebigkeit irdischer Welt und ihren Lebens, die Eintagsfliege reisend damit im Bunde.

 

Schneemann Arktos im Reich der Kälte herrschend, Wärme Teil sowie besiegt Feind legend auf ewiges Eis,

in andere Unendlichkeit entführend gutgelaunter Fremder, Ende vielen Lebens indikatierend seinen Fleiß.

 

Stellend als Sensenmann, einmalig erscheinend im Verlauf des Lebens Uhr, ebenso er sich dar,

hüllend Gegenwart, Zukunft ins Vergangen von allem das lebend, wandelnd "sein" zum "war".

 

Wenn Vorhang verbergend Leben dir, seines Öffnen manchmal schwer auch geht,

fern gutgelaunten Fremden dies noch haltend, der irgendwann hinter diesem steht.

 

Zeit ist Geld, Time is Money, und dass es einst so erdacht länger als eine Weile her,

wenn Uhr unseres Lebens abgelaufen, zahlen mit dem Leben wird schmerzen uns noch weitaus mehr.

 

Jeder und alles nicht nur seiend in Leben hat seine Zeit,

Länge vom Wege dessen kurz oder auch weit.

 

Wichtigster jeglicher Termine ist dein Leben, welches jetzt und verfügbar hier,

drum sieh nun mittels eigen Spiegelbild in deine Augen, davon ablesend Wünsche selber dir.

 

Aufbruch zum Ausbruch aus engenden Gefügen, durch Menschen gemacht an die das Human selten sich band,

Streifen der Zebralogie nicht hinreichend malend bunt, vier Jahreszeiten neuen Lebens Land.

 

Gestalte gebend Revolution, gegenwärtige Welt nicht länger zu geliebtem Feind dir unletzt,

lebe langsamer, ohne jenes Gefühl dass vieles dich bloß hetzt.

 

Dein Leben fließend über Steigung, Gefälle im Wechsel, beständig die Zeit über solches hinaus dahin,

manchmal musst selber geben du, dir für manches einen Sinn.

 

Fehlinvestierend auf dem Basar eine Wunderuhr zu kaufen,

bereichernd lediglich mehr Zeit die wir unhabend, trotzdem genug erwähntem Gelde hinterher zu laufen.

 

Der Weisheit Offenbarung meist nicht zu spät, wenn als wahren temporären Gewinn du erkennst dann,

dass die Zeit hält nur in Träumen an.

 

Stelle nur für dich allein, Zeit ihrer Antlitze stehend,

während derweil voraus sie dir gehend.

 

Ob per Anhalter ihrer oder nicht, ist noch keiner der Zeit in die Quere gekommen,

wurde letztunendlich jeder mit von dieser genommen.

 

Variabel wann Kreis der Zeit auch für dich sich schließt,

keine weitere Sekunde dir mehr vergeht und sprießt.

 

Als zeitliche Erscheinung wieviel Dunkel die Sonne hat schon verbrannt,

während das wahre Licht im Leben allzu oft du verkannt.

 

Wieviel ging verloren, was ist ganz einfach geschehen,

wenn Zeit dir so knapp, dass deine Sinne sogar kriechend können deren Verstand nicht besehen?

 

Das Dikat der Zeit,

bei dem Hektik nach Fehlern fleht, unsinnbildlich herbei sie schreit.

 

Jeder Zeit Statistik,

ist häufig zwischen Wahrheit als auch Lüge gewagte Artistik.

 

In den Rollen unserer Leben, Seele annehmend Gestalt, mal als Frau, Mann,

oder gewahrtes Kind tief in uns, wenn vorhanden, so gut sie kann.

 

Stets bloß an andere bei mir gedacht, doch nie geschenkt man selber Stunden von ihr sich,

ich hatte keine Zeit für dich.

 

Manche Prophezeiung ist unfern Wahrheit vorweggenommen sowie in Voraussicht nicht zu weit,

früher oder später Realität bezüglich dieser uns erlangend, da alles im Leben hat seine Zeit.

 

Es gibt die Trauer, Hoffnung, Liebe sowie Wärme des Herzens, gebend sanfte Geborgenheit,

nur noch wenige welche mutvoll genug, wieder zu finden sich in Weite solcher Verlorenheit.

 

In direkt zwei vorhergehenden Zeilen Genanntes, ohne des Abschiedes persönlich Wort,

sein unfunktionierend Leben, aus dort erwähntem Grunde, ging manchmal uns fort.

 

Wollte als Kopf und Herzens neuer Geist jeden zuvor erfüllen und so auch dich,

war vielen aber mehr Gespenst als dieser, da nichts hatte scheinbar Zeit für sich.

 

© 2012 Andreas Beitz

Alle Rechte vorbehalten !

 

 

 

 

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